Stadtjubiläum Rostock | 800 Jahre Hansestadt | 600 Jahre Unviversität
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Skyline Rostock Stadthafen

AusstellungenIm Jubiläumsjahr werden verschiedene Ausstellungen zum Thema Rostock stattfinden. Auf dieser Seite bieten wir einen Überblick dazu. Das Highlight wird die Ausstellung „Rostock. Jetzt 800.: Eine Stadt und ihre Geschichten“ sein, welche im Kulturhistorischen Museum Rostock stattfinden wird.

Nov
24

Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten

24. November 2017 – 04. März 2018

Mit der Ausstellung „Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten“ präsentiert das Museum einfache, bekannte und weniger bekannte Objekte aus dem Alltagsleben in der DDR. Die Ausstellung, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist, erzählt anhand dieser Beispiele aus der Geschichte des DDR-Alltags zwischen Privatheit und staatlichem Einfluss. Auch die in der Ausstellung gezeigten Objekte, gesammelt über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten, sind Dokumente und Quellen für die Erinnerung an Geschichte. Dabei stehen Themen wie Familie, Schule und Studium, Beruf und Arbeit, Freizeit und Urlaub und die gesellschaftliche Tätigkeit im Mittelpunkt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Zusammenarbeit mit dem Hinstorff-Verlag Rostock.

Kulturhistorisches Museum Rostock, Eintritt kostenfrei

 

Mrz
29

Rostock Kreativ

29. März - 04. April 2018

Die größte Hobbykunst-Ausstellung in Mecklenburg- Vorpommern. Auf ca. 600 m² Ausstellungsfläche werden zum neunten Mal mehrere hundert Hobbykünstler ihre Arbeiten zur Schau stellen. Als besonderes Genre wird auch wieder die Fotografie vertreten sein.

Kunsthalle Rostock

Ausstellungseröffnung

Am 8. April ist die Hobbykunst-Ausstellung „Rostock kreativ“ zu Ende gegangen. In vier Kategorien wurden Preise vergeben, die Besucher konnten dafür ihre Stimme abgeben. In der Sonderkategorie „800 Jahre Rostock“ war Beatrice Seemann mit ihrem Bild von der „Kröpi“ erfolgreich.

Apr
18

Stadtbild HRO

18. April – 03. Juni 2018

Historische Ansichten einer Stadt zeigen Kirchen, Straßen, Häuser – Architektur als überdauerndes Element. Veduten – historische Stadtansichten – überliefern eine wirklichkeitsgetreue Stadtansicht, deren Silhouette der Kirchturmspitzen wiedererkennbar die Struktur der Stadt abbildet. Die steinerne Form einer Stadt bleibt trotz Erweiterungen und historischem Wandel über Jahrhunderte erhalten. Dieser festen Hülle steht in jeder Stadt ein Netzwerk an Bewohnern gegenüber, die das Leben und das Lebensgefühl einer Stadt formen.

Rostock durch die Augen verschiedener Künstler zu sehen, ist die Idee der Ausstellung „Stadtbild HRO“. Ansichten der Stadt aus der Sammlung der Kunsthalle Rostock sind die Basis der Ausstellung und treten in Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten zu den Menschen in dieser Stadt. Mit Bezug auf den 800. Stadtgeburtstag Rostocks gilt es, nach neuen und alten Bildern Rostocks Ausschau zu halten. Wie sieht die Stadt aus, wer lebt in ihr und was macht Rostock aus? Die Kunsthalle Rostock zeigt Ansichten Rostocks als gebauter Raum und soziales Geflecht.

Beteiligte Künstler aus der Sammlung der Kunsthalle Rostock (Auswahl): Feliks Büttner, Fritz Koch-Gotha, Johannes Müller, Ronald Paris, Barbara Camilla Tucholski, Heinz Wodzicka

Kunsthalle Rostock

 

Mai
02

Vermittler zwischen Künstler und Publikum - Die Vereinigung Rostocker Künstler (1919-1933) auf dem Weg zur Moderne

2. Mai - 24. Juni 2018

Thuro Balzer – Rudolf Bartels – Kate Diehn-Bitt – Arthur Eulert – Bruno Gimpel – Hertha von Guttenberg – Dörte Helm-Heise – Gustav Kühn – Paul Martin Leonhardt – Robert Neumann – Hans Emil Oberländer – Alfred Partikel – Walter Rammelt – Margarete Scheel – Max Schenk – Rudolf Schmidt-Dethloff – Rudolf Sieger – Egon Tschirch – Erich Venzmer – Hedwig Woermann

In der Zeit der Wirren und Orientierungssuche nach dem Desaster des Ersten Weltkrieges, allgemeiner gesellschaftlicher Sinnsuche und eines wirtschaftlichen Neubeginns, sah sich die Rostocker Künstlerschaft, schon aus eigener Existenzsicherung, zur Mitwirkung aufgefordert. So kam es 1919 zur Gründung der Vereinigung Rostocker Künstler, deren Mitglieder durch gemeinsame Ausstellungen das eigene Wirkungsfeld in ihrer Heimatstadt erweitern wollten und sich ausdrücklich als „Vermittler zwischen Künstlern und Publikum“ verstanden. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten mit Thuro Balzer, Hans Emil Oberländer, Bruno Gimpel und Egon Tschirch führende Vertreter Rostocker Malerei. Bis zu ihrer Übernahme und Auflösung durch die Nationalsozialisten eineinhalb Jahrzehnte später gehörten 27 Künstler und Architekten, die die Kunstszene an der Warnow bestimmten, der Vereinigung an, die ein breites Spektrum künstlerischer Auffassungen auf dem Weg zur Moderne vertrat und jährlich in ihren Ausstellungen den Kunstfreunden aus Stadt und Land vorstellte und anbot. Unsere Ausstellung soll die vertiefte Beschäftigung mit diesem wichtigen Kapitel jüngerer Rostocker Kunstgeschichte anregen.

Klaus Tiedemann, Kurator

Egon Tschirch, Boote mit Fischern. 1922, Öl
(Leihgabe Kulturhistorisches Museum Rostock)

Kunstverein zu Rostock e.V., Galerie Amberg 13

 

 

Mai
02

Salon – Junge Künstlerpositionen

2. Mai – 30. Juni

Ausstellung des Kunstvereins zu Rostock e.V.

Der Kunstverein zu Rostock hat sich seit seiner Gründung 1840 immer auch als Vermittler zeitgenössischer Bildender Kunst verstanden. Mit dem Umzug in das neuerbaute Kunst- und Altertumsmuseum war von 1903 bis 1933 dafür auch ein angemessener Präsentationsform vorhanden. Im Jahr 2018 wird diese Tradition wieder aufgegriffen und aktuelle Junge Künstlerpositionen am historischen Ort präsentiert.

Bild: Felix Fugenzahn/Matthäus Straßenburg, Raklödder Barberskum, Videoinstallation, 2018

Societät Rostock

Mai
19

Ship of Tolerance – Ilya and Emilia Kabakov

19. Mai - Oktober 2018

Durch Initiative der Kunsthalle Rostock kann erstmals in Deutschland das „Ship of Tolerance“, ein weltumspannendes Kunstprojekt von Ilya und Emilia Kabakov, realisiert werden. Das Künstlerehepaar ruft mit ihrem Teilhabeprojekt zu Toleranz und Respekt gegenüber fremden Kulturen, Identitäten und Lebensentwürfen auf. Das zwanzig Meter lange Holzschiff trägt ein Segel bestehend aus über 120 einzeln bemalten Segeltüchern.
Am gemeinsamen Entstehungsprozess sind diverse Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten, soziale und integrative Einrichtungen sowie Unternehmen der Region beteiligt. Alle am Thema interessierten Menschen haben die Möglichkeit ihre Botschaften bezüglich Toleranz und Frieden durch die Gestaltung eines Segelteils zu visualisieren.
Mit dem „Ship of Tolerance“, verortet sich Rostock in einem internationalen Kontext: so wurde das Projekt seit seiner Initiierung im Jahre 2005 in Ägypten an Orten wie Venedig, Rom, Miami, Moskau oder New York präsentiert.
Am 19. Mai 2018 geht das „Ship of Tolerance“, im Rostocker Stadthafen vor Anker und wird dort bis Oktober im Rahmen von museumpädagogischen Angeboten und Veranstaltungen erlebbar sein.

Kunsthalle Rostock

Jun
04

Rostock. Meine Geschichte

4. Juni - 28. Oktober 2018

Die Ausstellung „Rostock. Meine Geschichte“ der Geschichtswerkstatt findet im Kröpeliner Tor  vom 4. Juni bis zum 28. Oktober 2018 im Kröpeliner Tor statt.

„800 Jahre Rostock – das sind 800 Jahre voller historischer Ereignisse, die die Stadt bis heute geprägt haben. Doch es sind nicht die politisch wichtigen Eckpunkte, die wirtschaftlich florierenden Unternehmen oder die kulturellen und sozialen Errungenschaften, die im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen. Vielmehr erzählen ganz persönliche Exponate aus dem Privatbesitz von heutigen und ehemali- gen Rostockerinnen und Rostockern, wie sich die Stadt „im Kleinen“ über die Zeiten bis heute verändert und entwickelt hat.

In Kooperation mit den Projektpartnern präsentiert die Geschichtswerkstatt neben der Ausstellung „Rostock. Meine Geschichte“ folgende Veranstaltungen:

• Compagnie de Comédie/Bühne 602: Theaterstück„1000 Jahre Rostock in 100 Minuten“ von Christoph Gottschalch

• Literaturhaus Rostock: Literarische Spaziergänge durchRostock „Im Raume lesen wir die Zeit“ und „Literatur- stadt in allen Belangen“ mit Dr. Wolfgang Gabler und Dr. Sigurd Schmidt

• LOHRO – Lokalradio Rostock und „Freigeister“ Rostock:Hörspiel „Kröpi7“ von Christof Lange

• Werkstattschule Rostock: Hörstationen mit Interviews,Trickfilme und Radiosendung über Rostocks Stadt- geschichte in der Ausstellung


Entdecken Sie den Alltag Rostocks in all seinen Facetten fernab von Geschichtsbüchern und historischer Aufarbeitung.“

Geschichtswerkstatt Rostock e.V.
www.rostock-meine-geschichte.de

Öffnungszeiten und Preise:

Öffnungszeiten Kröpeliner Tor: täglich (außer an Feiertagen) 10 bis 18 Uhr

Eintritt für die Ausstellung und die Präsentation des Hörspiels: 3 €, 2 € ermäßigt, 8 € Familien

Preis für das Theaterstück: 9 €, 6 € ermäßigt

Preis für den literarischen Spaziergang: 5 €

Führungen durch die Ausstellung nur nach Anmeldung per Telefon oder Mail

 

Jun
14

Rostock. Jetzt 800.: Eine Stadt und ihre Geschichten

14. Juni - 04. November 2018

Die Ausstellung zur Rostocker Stadt- und Kulturgeschichte anlässlich des 800. Jubiläums der Stadtrechtsbestätigung für Rostock

Historisch gewachsene Hansestadt an der Mündung der Warnow, Handwerkerstadt, Industriestadt, Bezirkshauptstadt und Tor zur Welt der DDR, backsteingotischer Stadtraum, Sitz einer alten Universität und Mittelpunkt eines starken Bürgertums in der Vergangenheit. Modernes Zentrum an der südlichen Ostsee in der Gegenwart. Prägende Merkmale und Beschreibungen, was die Stadt war und ist, gab und gibt es für Rostock viele.

Mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock besitzt die Stadt eines der großen kommunalen Museen im Norden Deutschlands. Das Haus öffnet mit der Sonderausstellung aus seinen eigenen Beständen, die mit ihren Exponaten die Geschichte von Stadt und Region auf beeindruckende Weise demonstrieren, sowie mit gezielten Leihgaben und Partnerschaften den Blick auf das Stadtjubiläum im Jahr 2018. Die von Generationen bewahrten Exponate erzählen bekannte und unbekannte Geschichten aus der Geschichte, Neues und längst Bekanntes auf neue Weise.

Die Ausstellung richtet Fragen an die Rostocker Geschichte. Sie schaut hinter die Kulissen einer Stadt und ihrer Bürger, erklärt, wovon sie lebten, wer sie regierte, woran sie glaubten, wo sie wohnten; fragt, wo sie herkommen und was sie prägte. Zu diesen und anderen Themen sucht die Ausstellung Antworten und versucht zu beschreiben, was Rostock ist.

Schlaglichtartig werden einzelne Themen, wichtige Ereignisse beleuchtet und vertieft. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Exponate der Kunst- und Kulturgeschichte als einmalige und beredte Zeugnisse für die Entwicklung der Stadt Rostock über „800 Jahre“.

Kulturhistorisches Museum Rostock, Eintritt kostenfrei

 

Mai
18

Ilya and Emilia Kabakov - Two Times

18. Mai - 15. Juli 2018

Ilya und Emilia Kabakov sind Künstler von Weltrang. Sie wurden u. a. mit dem Premium Imperiale, dem „Nobelpreis“ der Kunst ausgezeichnet. Von Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 zeigt die Tate Modern in London eine umfassende Retrospektive.
Ilya und Emilia Kabakov, die in New York leben und arbeiten, sind insbesondere durch ihre raumgreifenden Installationen bekannt, die einen Ursprung in der russischen Konzeptionskunst haben.
In letzter Zeit widmen sich Ilya und Emilia Kabakov verstärkt der Malerei. Die Ausstellung in Rostock zeigt eine Auswahl von Gemälden aus unterschiedlichen Epochen.
Parallel dazu wird im Rostocker Stadthafen ein „Ship of Tolerance“ eingeweiht. Dass von den Kabakovs entwickelte und u. a. in New York und Havanna realisierte Teilhabe-Projekt ruft zu Toleranz und Respekt gegenüber fremden Kulturen auf.

Kunsthalle Rostock

 

Aug
05

DIE SCHÖNHEIT DER DINGE - Aus Rostocker Sammlungen

05. August - 28. Oktober 2018

Zum Stadtjubiläum 2018 präsentiert die Kunsthalle Rostock eine Ausstellung, die Objekte aus institutionellen und privaten Sammlungen der Hanse- und Universitätsstadt zeigt.
Die Sammlungen der Städtischen Museen und der Universität Rostock stehen dabei im Vordergrund.
Die Auswahl der Artefakte ist frei von allen normativen Bewertungen. Kriterium ist lediglich die formal-sinnliche und energetische Ausstrahlung der Dinge. Die kulturgeschichtliche oder praktische Bedeutung der Gegenstände tritt in den Hintergrund.
DIE SCHÖNHEIT DER DINGE ist eine Entdeckungsreise und fordert die elementare Wahrnehmung heraus. Die aufwendige Ausstellungsarchitektur inszeniert die Dinge respektvoll, entrückt sie dem Alltag und bringt sie zum Leuchten.

Kunsthalle Rostock