Stadtjubiläum Rostock | 800 Jahre Hansestadt | 600 Jahre Unviversität
Folgt uns:
Skyline Rostock Stadthafen

Der 800. Stadtgeburtstag der Hanse- und Universitätsstadt

IMG_6116

Ein Wochenende voller Weltoffenheit und Toleranz

An diesem Wochenende feierte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ihren 800. Geburtstag. Mit dem 38.Internationalen Hansetag vom 21.-24. Juni, der Hauptveranstaltung zum Stadtgeburtstag, präsentierte sich Rostock weltoffen und international. Ein Teil der Eröffnungsveranstaltung, die Uraufführung der Jubiläumskantate im Stadthafen, wurde wetterbedingt abgesagt. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, eher im Gegenteil: die Wetterkapriolen steigerten gar die Verbundenheit und den Zusammenhalt unter der den Deligierten der Hansestädte und den Eingeladenen.

Am Freitag stellte sich die Stadt gemeinsam der Stadtwette, an der sich viele Rostockerinnen und Rostocker beteiligt haben. Zudem wurde Rostock an diesem Abend das Lied  „Wir sind Rostock“ als Geschenk überreicht. Sieben Märkte voller fröhlicher, nationaler und internationaler Gäste und Einheimischen prägten trotz der durchwachsenden Witterungsverhältnisse das Stadtbild.

Die Riesenräder drehten und drehten sich. Die Rostockerinnen und Rostocker und deren Gäste nutzen die Möglichkeit, die Hanse- und Universitätsstadt aus ganz neuen Perspektiven kennenzulernen. „Ich freue mich sehr, dass die Idee so gut ankam und die Riesenräder zahlreich genutzt wurden“ so die Koordinatorin des Doppeljubiläums Franziska Nagorny. Alle, die bisher nicht die Möglichkeit hatten, ihre Stempelkarten einzulösen, haben die Möglichkeit, ihre kleine Überraschung im Jubiläumsbüro abzuholen.

Der Ereignisse des Hansetages, der Hauptveranstaltung zum Stadtgeburtstag, steigerten sich Tag um Tag bis zum Höhepunkt, dem Rostocker Ümgang, an dem sich die Delegationen aus den Hansestädten mit zahlreichen Vereinen und Rostockern beteiligten. Weltoffenheit, fairer Handel und Toleranz waren die Schlagwörter dieses Wochenendes.

Der Stadtgeburtstag endete mit zwei Höhepunkten: dem FESTival IM STADTHAFEN, das über 14.000 Besucher anzog, die ausgelassener Atmosphäre beim Sonnenuntergang und angenehmen Temperaturen mit JORIS und FRITZ KALKBRENNER den Abend am Stadthafen ausklingen ließen. Ein großer Erfolg war auch das Konzert „Karat meets Classic“ in der neugestalteten StadtHalle, mit über 3000 Gästen. Alle sieben Orchester der Hanse- und Universitätsstadt – das Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums Rostock, das Freie Studentenorchester Rostock, die junge norddeutsche philharmonie, die Norddeutsche Philharmonie des Volkstheaters Rostock, das Hochschulorchester der HMT, das Universitätsorchester und das Expat Philharmonic Orchestra – traten gemeinsam mit der Kultband Karat auf und sorgten für ein fulminantes Finale des Stadtgeburtstages.

Nahtlos anschließend werden bereits die nächsten Veranstaltungen vorbereitet: am Sonnabend, den 30. Juni, findet der Stadtkirchentag statt, mit dem die Kirchen der Stadt zum 800 jährigen Jubiläum ihrer Stadt gratulieren. Mit vielfältigen Präsentationen informieren die kirchlichen Vereine über ihr Wirken und regen zum Mitmachen an. In einem öffentlichen Forum und einem ökumenischen Gottesdienst nehmen sie zu Fragen der Gegenwart und Zukunft Stellung. Im Zuge dessen werden am 1. Juli 2018 alle Kantoreien Rostocks, begleitet von der Norddeutschen Philharmonie, unter Leitung von Prof. Markus J. Langer in der St.-Marien-Kirche das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn aufführen. Mit knapp 450 Ausführenden wird dieses Konzert in ähnlichen Dimensionen durchgeführt, wie es bei den großen Musikfestspielen der Romantik üblich war.

Weiterhin findet am 4. Juli der Schachtelmarathon statt. Bis zum 24. Juni konnten die Rostockerinnen und Rostocker selbst gestaltete Streichholzschachteln eingereichen. Die Resonanz war enorm. 800 Meter sind bereits erreicht. Für den Weltrekord von 1000 Meter ist das Projektbüro sehr zuversichtlich. Am gleichen Tag treffen sich die Rostocker Stadtteile an der Langen Back. Dazu sind alle Rostockerinnen und Rostocker sowie deren und Gäste der Stadt herzlich eingeladen. An einer 100 Meter langen Tafel ergeben sich bei gutem Essen und diverser Kleinkunst interessante Gespräche rund um das Thema „Geschichte(n) aus den Stadtteilen“ Rostocks. Die Tafel bietet einen passenden Anlass, verschiedene Projekte aus den einzelnen Stadtteilen zu präsentieren und die Ergebnisse einem breiten Publikum vorzustellen.

Am 15. Juli treffen sich die Rostocker Chöre zu „Rostock singt“ rund um das Ludewigbecken an der Holzhalbinsel. Alle Rostocker Chöre und Sängerinnen und Sänger sind eingeladen, Teil eines großen gemeinsamen Singens zu werden. Der Abend steht ganz im Zeichen des Gesangs: das Abschlusskonzert aller Shanty-Chöre, die am Shantychortreffen teilgenommen haben; Stücke aus dem Rostocker Liederbuch werden erklingen und ab 21:00 Uhr wird die Geschichte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Liedern erzählt.  Es werden alte Lieder zu hören sein, deren Melodien lange verschollen waren und nun in neuen Arrangements erklingen, es werden wohlbekannte Lieder zum Mitsingen einladen und uns unsere Stadt von einer neuen musikalischen Seite erleben lassen. Es spannt sich ein weiter Bogen von Gesängen des Mittelalters bis hin zur heimlichen neuen Hymne der Stadt: Marterias „Mein Rostock“.

Wir blicken somit auf vier wundervolle und internationale Tage zurück, bei denen sich Rostock sehr weltoffen präsentierte und freuen uns auf weitere Veranstaltungen im Rahmen des Doppeljubiläums. Das Projektbüro dankt allen Mitwirkenden und Ehrenämtern, die sich vielfältig und herzlich in die Feierlichkeiten eingebracht haben. Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsbüro zum Hansetag Rostock 2018.

Projektbüro:

Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Büro des Oberbürgermeisters
Veranstaltungsmanagement
Neuer Markt 1a
18055 Rostock